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Am 27. Oktober startet das letzte ATP-1000-Masters-Turnier der Saison an einem neuen Austragungsort in Paris – die Rolex Paris Masters. In diesem Artikel haben wir alle wichtigen Informationen zum Turnier zusammengestellt!
Die Saison im Profitennis neigt sich dem Ende, das traditionell mit der ATP-Weltmeisterschaft (früher bekannt als Masters Cup) abgeschlossen wird. Ende Oktober gibt es jedoch noch ein besonders bedeutendes Turnier: das letzte ATP-1000-Turnier des Jahres, die Rolex Paris Masters. Das renommierteste Hallenturnier zieht in diesem Jahr an einen neuen Austragungsort um: Es verlässt das legendäre Bercy und die Paris La Défense Arena wird zum neuen Schauplatz des Wettkampfs.
Paris Masters 2025 – Spielplan und Ablauf
- Das Hauptfeld umfasst 56 Spieler im Einzel und 24 im Doppel
- Zu Beginn des Turniers finden Qualifikationsspiele statt, gefolgt von den Hauptrundenpartien. Laut offiziellem Spielplan wird der Tag am Montag, dem 28. Oktober, tagsüber um 11:00 Uhr mit der 1. Runde eröffnet. Die Abend-Session („Night Session“) beginnt um 19:00 Uhr.
- Der letzte Turniertag: 2. November (mit den Finalspielen)
- Die Matches werden im Modus „Best of Three“ (zwei gewonnene Sätze) ausgetragen
Preisgeld der Paris Masters 2025
Das Gesamtpreisgeld des Turniers steigt im Vergleich zum Turnier 2024 um knapp 3 Prozent, sodass die Veranstalter in diesem Jahr bereits mehr als 6 Millionen Euro – genau 6.128.940 Euro – unter den Spielern verteilen.
Der Sieger darf sich über knapp 1 Million Euro freuen, während der Finalist mehr als eine halbe Million Euro mit nach Hause nehmen kann.
| ATP-Punkte | Preisgeld | |
| Sieger | 1.000 Punkte | €946.610 |
| Finalist | 650 Punkte | €516.925 |
| Halbfinale | 400 Punkte | €282.650 |
| Viertelfinale | 200 Punkte | €154.170 |
| 3. Runde | 100 Punkte | €82.465 |
| 2. Runde | 50 Punkte | €44.220 |
| 1. Runde | 10 Punkte | €24.500 |
Rolex Paris Masters 2025 – TV-Übertragung
In Ungarn überträgt der Anbieter Network4 die wichtigsten Tennisturniere – einschließlich der ATP-1000-Events – live, d. h. die Spiele sind auf dem TV-Sender Match4 oder auf der kostenpflichtigen Plattform Net4+ zu sehen. Auf letzterer Plattform sind alle Matches des Turniers verfügbar, allerdings ist nicht garantiert, dass jede Partie einen ungarischen Kommentar erhält.
Darüber hinaus sind die Spiele auch auf Online-Streaming-Plattformen verfügbar – über die Tennis TV-App können die Matches aus jedem Land der Welt verfolgt werden.
Im Ausland variiert je nach Land, welcher Sender das Turnier überträgt. Im Vereinigten Königreich zeigt Sky Sports Tennis die Matches. In Spanien überträgt Movistar, in den USA der Tennis Channel und in Deutschland Sky Deutschland das Pariser Turnier.
Ungarn beim Paris Masters
Beim diesjährigen Turnier haben sowohl Fábián Marozsán als auch Márton Fucsovics Chancen auf eine Teilnahme. Marozsán wird aufgrund seiner Weltranglistenposition mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt im Hauptfeld stehen, während Fucsovics voraussichtlich die Qualifikation bestreiten muss. Fucsovics hatte jedoch seine Teilnahme am Turnier in Basel wegen einer Schulterverletzung abgesagt, weshalb fraglich ist, ob er das Turnier antreten kann.
Aktuelle Quoten
Bezüglich des Teilnehmerfeldes herrscht derzeit noch große Unsicherheit, da noch nicht genau feststeht, welche Spieler in der französischen Hauptstadt antreten werden.
Der italienische Jannik Sinner konnte im vergangenen Jahr krankheitsbedingt nicht antreten und hat daher hier keine Punkte zu verteidigen – er wird deshalb in Paris nicht starten. Hingegen ist Weltranglistenerster Carlos Alcaraz am Start, der vergangenes Jahr in der 3. Runde gegen Ugo Humbert ausschied.
Obwohl das Bercy einer der Lieblingsschauplätze von Novak Djokovic war, ist auch der Start des serbischen Veteranen fraglich, nachdem er in Saudi-Arabien verletzungsbedingt sein Bronzematch gegen Taylor Fritz aufgeben musste. Zudem hat Djokovic bereits seine Qualifikation für die Weltmeisterschaft am Saisonende gesichert, sodass es für ihn hier kaum Sinn ergibt, ein Risiko einzugehen.
Auch der frühere Turniersieger und letztjährige Halbfinalist Holger Rune wird nicht teilnehmen, da er in Stockholm einen Achillessehnenriss erlitt.
Im Feld vertreten sind hingegen der Titelverteidiger Alexander Zverev, der um einen WM-Startplatz kämpfende Daniil Medvedev, der Amerikaner Taylor Fritz, Casper Ruud, Andrej Rublev, Alex De Minaur und Stefanos Tsitsipas.
Die besten Wettanbieter bieten derzeit noch keine Outright-Wetten auf das Turnier an – sobald dies der Fall ist, werden wir unseren Artikel aktualisieren.
Frühere Sieger des Paris Masters
In der 56-jährigen Geschichte des Turniers haben zahlreiche Legenden ihren Namen in die Siegerliste eingetragen. André Agassi, Pete Sampras und Boris Becker waren hier alle mehrfache Sieger. Der erfolgreichste Tennisspieler des Pariser Masters-Turniers ist jedoch zweifellos Novak Djokovic. Der serbische Ausnahmeathlet stand insgesamt 9 (!) Mal im Finale, von denen er sieben gewann – damit führt er die ewige Bestenliste mit großem Abstand an, denn der nächstbeste Boris Becker konnte hier „nur“ dreimal gewinnen.
Interessanterweise schafften es Roger Federer und Rafa Nadal jeweils nur einmal ins Finale: Der Schweizer gewann das Endspiel 2011, während der Spanier es 2007 verlor.
| Jahr | Sieger | Finalist |
| 2015 | Novak Djokovic | Andy Murray |
| 2016 | Andy Murray | John Isner |
| 2017 | Jack Sock | Filip Krajinovic |
| 2018 | Karen Kachanov | Novak Djokovic |
| 2019 | Novak Djokovic | Denis Shapovalov |
| 2020 | Daniil Medvedev | Alexander Zverev |
| 2021 | Novak Djokovic | Daniil Medvedev |
| 2022 | Holger Rune | Novak Djokovic |
| 2023 | Novak Djokovic | Grigor Dimitrov |
| 2024 | Alexander Zverev | Ugo Humbert |
Rolex Paris Masters – Ticketpreise und Kartenkauf
Für das Turnier sind noch Tickets erhältlich. Die Veranstalter haben die Spieltage in zwei Abschnitte unterteilt – es gibt Tages- und Abend-Sessions. Tickets der günstigsten Kategorie sind bereits ab 15 Euro erhältlich, während die billigste Karte für das Finale am 2. November 50 Euro kostet. Je nach Kategorie steigen die Preise an – für die teuersten Plätze können bis zu 950 Euro fällig werden. Der offizielle Ticketverkauf erfolgt über die offizielle Website des Turniers.


